GRUNDBILDUNG
Die Orthopädie-Technik befindet sich in einem steten Wandel. Kennzeichen dafür sind wachsende Anforderungen der Kundschaft an die Orthesen, Prothesen und Rehabilitationsmittel sowie die raschen Veränderungen in der Technologie. Wir vom SVOT möchten motivierte und fähige Jugendliche für unsere Lehrstellen gewinnen und mit einem attraktiven Ausbildungskonzept das Image unserer Berufsleute stärken. Aus diesem Grund wird das bisherige Berufsbild vom 8. Dez. 1999 weiter entwickelt, damit es den Herausforderungen der Arbeitswelt gerecht wird. Ziel unserer Ausbildung ist es, die Basis zur Vermittlung eines breiten, vertieften Grundlagenwissens und die Sicherstellung des Qualitätsanpruchs zu schaffen.
Die künftige Verordnung (Inkrafttreten per Sommer 2009) über die berufliche Grundbildung für Orthopädistinnen und Orthopädisten und der dazugehörende Bildungsplan sieht eine einheitliche 4-jährige Grundbildung ohne Fachrichtungen vor.
Die berufliche Praxis soll weiterhin in schulischer und überbetrieblicher Bildung erworben, allgemeine Handlungskompetenzen eingeübt und vertieft werden. Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 4 Tagen pro Woche.
Das Qualifikationsverfahren wurde den neu formulierten Bildungsinhalten angepasst. Neu wird die „Praktische Arbeit“ als individuelle Produktivarbeit im Lehrbetrieb während 36-72 Stunden durchgeführt. Die Erfahrungsnote wird neu eingeführt und setzt sich aus dem Mittel der Summe der Noten des berufskundlichen Unterrichts und der überbetrieblichen Kurse zusammen und wird als Bestandteil der Gesamtnote mitberücksichtigt.

